Moderne Großstadtlyrik ungereimt: Düsseldorf

Posted on Posted in Stories

 

 

Meine Düsseldorf-Story passt noch auf ein Reiskorn,

strotzende Fülle der Pflanzen und Kirschblüten-Hanami

im Florapark hinter den Arcaden, wo man einkauft, wie

man`s gerne hat.

Kennt Ihr die Geschichte vom Florapark?

Morgen Sushi in Japantown, gewiss doch.

 Morgen vielleicht Cocktails im Stage 47

Und Kopfkino von  verwegenen  Filmen im Apollo.

Doch jetzt hieß es im ZAKK „Buenos Noches, Düsseldorf“

und es tobte eine Flamenconacht mit manchem, was Herz

und Kehle begehrten.

Das Reiskorn beginnt zu quellen.

Hoher Weinkonsum in einer reizvoll überfüllten Altbauwohnung

und Waschen wie früher unten herum, als moderne Sanitär-

anlagen fremd waren.

Düsseldorf, das Reiskorn quillt und quillt.

Nitzbergs Verse begeistern und es gibt doch Kölnisch Wasser

statt Seife, es gibt doch Poetry Slam auf Schloss Benrath

statt Kneipenlesung früher, nachts mag es strotzende Fülle geben und

die Erinnerung an den Liebestaumel flüchtig-intensiver Begegnung, es gibt tanzende Türme und

die Schickeria, es gibt eine Initialzündung für neue Verse

und es gibt quellende Reiskörner.

Ach Düsseldorf am Rhein.

 

 

Renate Rave-Schneider am 25.08…copyright

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *