Gedanken zum Schreiben meiner Biographie, die mit anderen Autoren mental verbinden!

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Mond über dem Heinrich – Heine-Haus,

wie ich die Poetry-Bewegung nach Münster brachte

 

Gedanken über den Schreib-Prozess dieser Biographie im September 2018

 

 

Das Schreiben meiner literarischen Biographie ( aus dem Manuskript las

ich dieses Jahr bereits vermehrt vor einem wiss-begierigen Publikum an

verschiedenen Stätten) ist ein hartes Stück Arbeit, was ich bis zur geplanten

Fertig-Stellung Ende 2019 noch vor mir habe.

Unumwunden gebe ich zu, dass ich manchmal zweifle und mich frage:

Wozu das Ganze?

Erreichst Du, Renate, die Zielgruppe, die sich dafür interessieren könnte, voll

und ganz? Trotz aller Verknüpfungen und Multiplikatoren und Schreib-Erfahrung?

Was, wenn nicht:

 

Aber, aber:

Das Schreiben ist halt auch ein Prozess, welcher das fragile Gerüst des eigenen

künstlerischen Lebens vor allem noch mal aufzeichnet, es kann wie ein Psychogramm

sein und wie ein Scheinwerfer bestimmte Lebens-Abschnitte noch mal ganz stark

beleuchten. Deshalb hat es vor allem auch für mich selbst eine elementare Bedeutung.

Frag mal Musiker, ob sie plötzlich aufs Musik machen verzichten wollen, frag mal

Marathon-Läufer, ob sie nicht lieber auf der Couch sitzen wollen?

 

Und hinzu kommt noch was ganz Wichtiges, was Roger Willemsen in seinem Werk

„Wie wir waren“ schon beschrieb , etwas, das für all diejenigen gilt, die circa ab Ende

des Krieges geboren wurden und das bis circa 1959/1962:

 

Wie wir waren, wie wir lebten und das glücklich und zufrieden und kreativ ohne  allzu viel Technik, insbesondere

die digitalen Medien , ohne Facebook , Instagramm & co können wir nachfolgenden Generationen aufzeigen, aufzeichnen,

plastisch rüber bringen. Eine enorm wichtige Aufgabe: Packen wir sie an!

Und allein diese Herausforderung stimmt optimistisch,

ja, ich weiß auch schon, wo ich meine Seiten abschließen werde: War da nicht so ein Örtchen in den Vogesen namens La Montagne, war da nicht so eine alte Mühle?

Da, genau da müsste es gehen!

 

Renate Rave-Schneider, copyright……..

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